Die Allrounder

Wer vielseitig einsetzbare Fahrräder bevorzugt, wird sich über die Trends bei den All Mountains freuen. Diese Alleskönner punkten im Flachland genauso wie auf steilen Waldstrecken. Im Vergleich zum Vorjahr haben die schnellen Touren-Bikes etwas abgespeckt und bereiten somit auch bergauf Freude.

Bei den meisten Modellen lässt sich außerdem der Federweg der Gabel reduzieren oder ganz blockieren. Viele Hersteller bieten ihre All Mountains jetzt abhängig von der Rahmengröße in 27,5 und 29 Zoll an.

Ghost SL AMR 7

Im Vergleich zu Vorgängermodellen sind die All Mountain von Ghost nun leichter. Das SL AMR 7 mit Carbonrahmen ab 3.000 Euro wiegt 13,1 Kilogramm. Es eignet sich sowohl für Marathon-, als auch für enge, technische Strecken.

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Die Federweichen

Die vollgefederten Enduros können, ähnlich wie All Mountains, vielseitig eingesetzt werden. Sie unterscheiden sich unter anderem durch einen längeren Federweg – von 150 bis 180 Millimetern – eine andere Rahmengeometrie und stärker profilierte Reifen.

So bieten Enduros vor allem talwärts eine Extraportion Spaß.

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Ghost FRAMR

Das FRAMR ist das neue Enduro-Modell von Ghost. Preis ab 2.800 Euro.

 

Generation-Plus-Bikes

In der Branche wird schon vom Laufradgrößen-Wirrwarr gesprochen. Denn nach Twentyninern, 27,5-Zoll-Formaten und Fatbikes wartet die Fahrrad­industrie mit einer neuen Reifenbreite auf: den sogenannten Plus-Bikes – auch 6Fattie, 27,5+ oder Midsize genannt.

Mit bis zu 3,2 Zoll (ca. 8,1 cm) breiten Reifen sollen die neuen Räder einiges bieten, was auch Fatbikes attraktiv macht: mehr Traktion, geringerer Luftdruck und besserer Auftrieb auf weichem Untergrund. Ihre Einsatzmöglichkeiten sollen jedoch vielseitiger sein. Führende Hersteller wie KTM, Scott, Specialized oder Bulls setzen auf die breiteren Plus-Formate.

SCOTT Scale 710 Plus

Einige Plus-Bikes beispielsweise des Schweizer Unternehmens Scott sind auch mit anderen Reifenmodellen kompatibel. Das Scott Scale 710 Plus, ein Hardtail mit 2,8-Zoll-Reifen, kostet rund 2.600 Euro.

 

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Bulls Copperhead RS+

Etwas günstiger ist das Modell Bulls Copperhead RS+ um rund 1.700 Euro.

Die größere Auflagefläche erlaubt es, auch auf Sand, Kies, Schnee und Schlamm zu fahren, ohne dabei einzusinken. Auch die Schwergewichte unter den Rädern rollen 2016 wieder an: die Fatbikes. Die optisch durch ihre extrabreiten Reifen auffallenden Räder gelten als besonders geländetauglich.

Der Trend aus den USA erhält nicht mehr nur von Extremsportlern Zuspruch, mittlerweile strampeln auch experimentierfreudige Hobbyradler auf „Fatties“ den Berg hoch. Namhafte Hersteller wie Cube, Canyon, KTM oder Bergamont haben Fatbikes im Angebot. Erhältlich sind die Räder ab 1.000 Euro.

Die Extradicken

Cube Nutrail

Das 14,7 Kilogramm schwere Cube Nutrail ist ab 1.800 Euro zu haben.

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