Traumurlaub im Schatten der Metropolen

Sonne, Strand, leckeres Essen und ein ganz besonderes Lebensgefühl – Spanien bietet alles, was man für einen perfekten Sommerurlaub braucht. Nicht umsonst sind Madrid und Barcelona, die beiden größten Städte des Landes, weltbekannt. Wer allerdings Abwechslung sucht oder dem vielen Trubel in diesen Großstädten entkommen will, wird zum Beispiel in Valencia oder Sevilla fündig.

Fotos: Shutterstock (alle)

Valencia

Stadt- oder Strandurlaub? Vor dieser Frage stehen die meisten, wenn es um die Sommerplanung geht. Nicht so in Valencia! Denn diese Stadt ist nicht nur die drittgrößte des Landes, sondern liegt auch noch an der Ostküste und somit direkt am Meer. Der bekannteste Strand Valencias ist der Platja La Malvarrosa, ein wunderschöner, fast drei Kilometer langer Sandstrand. Vom Zentrum aus erreicht man diesen ganz bequem und in kurzer Zeit mit dem Bus oder der Straßenbahn. 

 

Entspannung in der Stadt

Ein absolutes Highlight von Valencia ist das ehemalige Bett des Flusses Turia. Vor langer Zeit wurde dieser aufgrund zahlreicher Überschwemmungen umgeleitet und in Valencia blieb ein trockenes Flussbett zurück. Aber die Fläche blieb nicht lange ungenutzt: Sie wurde in eine riesengroße Park- und Freizeitanlage verwandelt. Seither zieht sich ein grüner Streifen fast sieben Kilometer lang quer durch die Stadt. Zwei Kilometer davon nimmt ein weiteres Wahrzeichen von Valencia ein: Die Stadt der Künste und Wissenschaften. Diese besteht aus sechs Gebäuden, unter anderem aus dem größten Aquarium Europas sowie einem riesigen 3D-Kino. Hier wird das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Programm geboten, aber schon alleine aufgrund der futuristischen Architektur ist dieser Teil der Stadt definitiv einen Besuch wert. In der Altstadt Valencias befindet sich der berühmte Mercado Central. An diesem Treffpunkt gibt es authentisches Essen, frisches Obst und Gemüse und viele andere Köstlichkeiten. Ein kulinarisches Muss bei einem Valencia-Besuch ist außerdem die sogenannte „Horchata de Chufa“, ein traditionelles Getränk aus Erdmandeln. 

 

Tipp

Der Stadtteil Ruzafa war noch vor kurzer Zeit wenig angesehen, entwickelte sich über die letzten Jahre aber zu einem wahren Hotspot. Viele kleine Bars, Restaurants und künstlerische Geschäfte bringen jugend­lichen Flair in die alten Gassen. Deshalb ist Ruzafa ein wahrer Geheimtipp für ausgelassene Abende in Valencia.

Sevilla

Weiter im Südwesten Spaniens befindet sich die Re­gion Andalusien mit ihrer wunderschönen Hauptstadt Sevilla. Direkt am Meer liegt diese Stadt zwar nicht, dafür gibt es aber umso mehr zu entdecken.

 

Flamenco und Fiesta

Besonders bekannt ist Sevilla als Geburtsort des Flamencos. Und noch heute spielt dieser Tanz für die Stadt eine wichtige Rolle: Überall findet man sogenannte Tablaos, also Flamencobühnen, auf denen professionelle Tanzshows aufgeführt werden. Die Entstehung und die lange Geschichte des Tanzes hingegen veranschaulicht das berühmte Flamenco Museum. Um in Sevilla auf seine Kosten zu kommen, muss man aber kein Tanz-Fan sein. Langweilig wird es hier schließlich auch nicht ohne Flamenco, denn zahlreiche Sehenswürdigkeiten sorgen für viel Abwechslung. Sehr berühmt ist zum Beispiel die Catedral de Santa Maria, in der sich der größte Altar der Welt befindet. Auf dem Glockenturm dieser Kathedrale, dem sogenannten Giralda, genießt man außerdem einen atemberaubenden Ausblick über die ganze Stadt. 

Tipp 

Der Stadt-Hektik entkommt man in Sevilla am besten im Parque de Maria Luisa. Zwischen Springbrunnen und Statuen ist dieser grüne Ort perfekt für ein Picknick oder einfach um die Sonne zu genießen und zu Entspannen.