Surfen wie Gott in Frankreich

Südwestfrankreich ist ein Paradies für Surfer und all jene, die es noch werden wollen. An der 240 Kilometer langen Atlantikküste reiht sich ein Surfspot an den anderen.

Foto: J.P., Bernard
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ôte d’Argent (Silberküste) heißt der Küstenabschnitt, der sich am Golf von Biskaya vom französischen Städtchen Soulac-sur-Mer im Norden bis nach Biarritz an der spanischen Grenze erstreckt. Geprägt ist diese Gegend von Dünen, Pinienwäldern, traumhaften Stränden und Beachbreaks, die Jahr für Jahr Scharen von Surfern anlocken.

 

Die beste Zeit für einen Surfurlaub sind die Monate Juli und August, wo auch ideale Temperaturen zum Sonnen und Baden herrschen. Aber auch im Herbst und Frühjahr kann man an der Atlantikküste Südfrankreichs wunderbar surfen. Und besonders Hartgesottene, die kälteresistent sind und einsame Strände mögen, können hier sogar im Winter Wellenreiten.

Die Hotspots 

In den Sommermonaten erwachen die vielen kleinen Ortschaften, die im Winter wie ausgestorben sind, zum Leben. Unzählige Unterkünfte und Campingplätze sind die idealen Basecamps, um erste Versuche im Wellenreiten zu starten oder bereits Gelerntes zu perfektionieren. Besonders beliebt bei Surfern sind die Orte Soorts-Hossegor, Seignosse Le Penon, Vieux-Boucau-les-Bains oder Biscarrosse-Plage mit der

Riesendüne, der Dune du Pilat, die auch zum Sandboarden einlädt. Die Wellen vor dem Ortsteil Hossegor zählen zu den besten und ziehen Surfer aus ganz Europa an. Entsprechend kunterbunt und lebendig gestaltet sich das Nachtleben in diesem kleinen Badeort.

 

Für Anfänger eignen sich die Beachbreaks in Biscarrosse, Biarritz oder Mimizan. Neben den größeren Spots gibt es auch noch kleinere Abschnitte, an denen man sich die Wellen mit weniger Menschen teilen muss. 

Surfers Paradise

Die Südwestküste Frankreichs ist immer wieder Austragungsort für internationale Surfbewerbe. So findet etwa jährlich Ende September/Anfang Oktober die Quiksilver Pro France bzw. die Roxy Pro France der World Surf League statt. Heuer kämpfen die Profisurfer bzw. -surferinnen vom 4. bis 15. Oktober um die perfekte Welle.

 

Wer hingegen nur einen Wimpernschlag lange aufrecht auf dem Board stehen kann, hat die Möglichkeit, ein Surfcamp zu besuchen. Zahlreiche Anbieter in Europa haben sich auf Aufenthalte zum Surfenlernen spezialisiert (siehe Factbox). Und auch vor Ort gibt es Surfschulen und -verleihe. 

Anbieter von Surfcamps

SURFEN FRANKREICH

www.surfenfrankreich.de

 

Sudden rush – the boardtravel company

www.suddenrush.com

 

PURE SURFCAMPS

www.puresurfcamps.com 

 

WAVETOURS – Wellenreitcamps

www.wavetours.com

 

 

Wissenswerte rund ums Surfen sowie Bewertungen verschiedenster Surfcamps

www.surfcampseurope.com