Hüpf, hüpf!

Inselhüpfen ist eine der beliebtesten Reisearten, um die griechischen Inseln zu erkunden. Wir geben Tipps für eure ersten „Sprünge“.

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er Hintergrund des Begriffs „Inselhüpfen“ ist eigentlich ein militärischer: Ursprünglich bezeichnete man mit „Island Hopping“ die Strategie der amerikanischen Truppen im Pazifikkrieg. Heute versteht man darunter eine der spannendsten und abwechslungsreichsten Arten zu reisen. Griechenland ist mit seinen über 6.000 Inseln wahrlich prädestiniert fürs Inselhüpfen. Dank der nahe beieinander liegenden Inseln und der guten Fährverbindungen kann man innerhalb von kurzer Zeit viele unterschiedliche Landschaften, Strände und Partyorte besuchen.

Die Kykladen

Eine der beliebtesten Regionen für „Hopper“ ist die Inselgruppe der Kykladen im Ägäischen Meer. Starten kann man zum Beispiel auf Mykonos oder Santorin – beide Inseln verfügen über einen internationalen Flughafen.

Santorin ist eine landschaftlich sehr spannende Insel, auf der sich die Ortschaften entlang eines Vulkankraters ziehen. Mykonos ist natürlich als Partyinsel bekannt, wo man einen interessanten Mix aus Clubs, Bars und griechischer Gemütlichkeit findet. Die größte und auch grünste Insel der Kykladen ist Naxos, das mit idyllischen Dünenstränden zum Entspannen nach der Party einlädt.

Die Dodekanes

Die Inselgruppe der Dodekanes in der östlichen Ägäis ist ein weiteres beliebtes Ziel für Inselhüpfer. Hier kann man zum Beispiel auf Rhodos oder Kos starten – auch diese beiden Inseln sind mit dem Flugzeug leicht erreichbar.

Rhodos lockt mir einer mittelalterlichen Innenstadt und einer belebten Partyszene, auf Kos findet man zum Beispiel Spuren zu Asklepios, dem griechischen Heilgott, und auch zu Hippokrates, dem Begründer der modernen Medizin. Kleinere Inseln wie Symi, Chalki und Patmos runden das Angebot in dieser Region ab.

Ionische Inseln

Diese Inselgruppe liegt deutlich weiter im Norden Griechenlands im Ionischen Meer. Die größte Insel, die auch von vielen Fluglinien angesteuert wird, ist Korfu. Aber auch Zakynthos eignet sich als Ausgangspunkt für eine Erkundung dieser Gegend. Korfu ist für seine Flora und Fauna bekannt – selten sieht man eine so grüne Insel mit so schönen Stränden. Zakynthos hat versteckte Buchten, türkis schimmerndes Meer und sanfte Hügellandschaften mit Olivenbäumen und Weingärten zu bieten. Mit Kefalonia, Lefkada und Paxos gibt es weitere Inseln, die einen kurzen Fährentrip wert sind.

Infos

Inselhüpfen kann man individuell, es gibt aber auch viele Reiseanbieter, die Packages inklusive Flug, Übernachtungen auf verschiedenen Inseln und Fährfahrten zwischen den Inseln im Angebot haben. Früher gab es für Individualreisende manchmal das Problem, dass Hotels und Pensionen keine Zimmer für ein oder zwei Nächte vergeben wollten – mittlerweile hat sich das aber geändert und man geht gerne auf die Wünsche von Inselhüpfern ein. 

 

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