Einmal im Leben ...

Exotisch, einzigartig, für gewöhnlich ganz weit weg und fast jeder hat seinen persönlichen Favoriten im Kopf: Reiseziele für den einen Urlaub, den man irgendwann im Leben unbedingt machen will.

 

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ie einen wollen zumindest einmal in ihrem Leben ihre Zehen in karibischen Sand stecken, andere mit den „Großen Fünf“ in Afrika auf Tuchfühlung gehen und wieder andere träumen vielleicht davon, am Dach der Welt zu stehen. Aber praktisch jeder von uns trägt die Idee zumindest einer großen, langen Reise an ein außergewöhnliches Ziel in sich. Wie wäre es also zum Beispiel mit folgenden Destinationen?

 

Einzigartiges Naturschauspiel

Die Aurora Borealis, besser bekannt als Nordlicht, fasziniert und lockt jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Menschen in den hohen Norden Skandinaviens. Die besten Chancen, das spektakuläre Naturschauspiel zu erleben, hat man zwischen Spätherbst und Frühjahr. Als die zuverlässigsten Orte gelten der Norden Norwegens bzw. die Lofoten, eine Inselgruppe vor Nordnorwegen und der Thingvellir-Nationalpark nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Was hinter dem Phänomen steckt?

Paradies auf Erden

Bora Bora ist ein Insel-Atoll, das zur Gruppe der Inseln in Französisch-Polynesien gehört, im Südpazifik zu finden ist und zu den exklusivsten und teuersten Reisezielen der Welt zählt. Was man für sein Geld bekommt? Die Erfüllung des ultimativen Inseltraums:einsame, weiße Sandstrände, kristallklares Wasser in zartem Türkis, exotische Natur und paradiesische Buchten und Lagunen. Schnorchler und Taucher dürfen sich auf eine einzigartige Unterwasserwelt, die unter anderem eine bunte Vielfalt an Fischen, leuchtend roten Korallen und Schildkröten offenbart. Nicht selten sind in greifbarer Entfernung Wale zu beobachten. Bora Bora verspricht Luxus und Erholung pur und wird auch deshalb als ein Paradies auf Erden bezeichnet.

 

Mystische Stadt der Inkas

Machu Picchu ist eine gut erhaltene Ruinenstadt in Peru. Die Inkas erbauten sie im 15. Jahrhundert in 2.360 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayana Picchu und des Macu Picchu.Die terrassenförmig aufgebaute Stadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ausgehend von Cusco, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Peru, gelangt man mit einer Bahn bis nach Aguas Calientes, einem Dorf am Fuße des Berges von Machu Picchu.

 

Von dort geht es mit dem Bus, aber auch zu Fuß weiter, etwa acht Kilometer entfernt befindet sich der Eingang zur mystischen Inkastadt. Um Machu Picchu zu bewahren, gibt es seit Jahren Bemühungen, den Tourismus zu regulieren. Die Angebote werden daher limitiert. Wer also einmal in seinem Leben Machu Picchu sehen will, sollte seine Reise früh planen und organisieren.

Taucherparadies vor Tansania

Sansibar, bestehend aus den zwei Nachbarinseln Unguja und Pemba und der kleinen abgelegenen Latham-Insel, liegt vor der Küste von Tansania im Osten Afrikas. Die Strände der Insel sind perlweiß, das Wasser ist Aquamarinblau und die Insel ist umgeben von Korallenriffen. An der Nordspitze Sansibars liegt der kleine Fischerort Nungwi, dessen Strand als einer der schönsten weltweit gilt.

Sansibar ist ein Paradies für Taucher. Die noch weitgehend unberührten Riffe des Pemba Channels und das Mnemba Reefs eröffnen eine faszinierende wie vielfältige Unterwasserwelt. Aber auch ein Ausflug aufs Festland lohnt sich, wo man die aufregende Buschlandschaft Tansanias bei einer Safari entdecken kann.