Trash goes trendy

Wegwerfmode war gestern! Immer mehr Labels setzen jetzt auf Öko-Fashion und produzieren Kleidung aus weggeworfenen Produkten.

Für Girls

Die bekannten Freitag-Taschen passen ideal in die Kategorie „Recycled Fashion“. Egal ob als Hand- oder Umhänge-Tasche, jede Bag ist ein Unikat aus alten Lkw-Planen. Das macht sie nicht nur extrem robust, sondern auch nachhaltig und ressourcenschonend – und optisch zum wahren Eyecatcher.

 

Wer jedoch lieber auf nachhaltiges Schuhwerk setzen will: Adidas hat ein Paar Sneakers auf den Markt gebracht, deren Obermaterial zu 100 Prozent aus Kunststoffmüll besteht. Dazu hat sich die Sportmarke mit der Umweltschutz-Organisation Parley for the Oceans zusammengetan. 2017 will Adidas das Konzept weiter ausbauen und noch mehr Produkte dieser Art auf den Markt bringen.

Für Boys

In unseren Ozeanen schwimmen Tonnen an Müll – das ist kein Geheimnis. Eine Marke, die dieser Tatsache entgegentritt, ist O’Neill. Das kalifornische Surflabel stellt mit der Kollektion „O’Neill Blue“ erstmals Jacken, Shirts und Hoodies aus Ozean-Plastikmüll her, um so die Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die Meere zu reinigen.

 

Auch die Promis finden immer häufiger Gefallen an nachhaltiger Mode – Ausnahmemusiker Pharrell Williams zum Beispiel. Gemeinsam mit der Jeansmarke G-Star RAW entwickelte er die Denim-Linie „Raw for the ocean“ aus wiederverwertetem Plastik. Die spanische Marke Ecoalf geht sogar noch einen Schritt weiter: Neben Plastikflaschen werden hier auch andere Abfallprodukte wie Fischernetze und Kaffeesatz zu stylischer Kleidung und Rucksäcken verarbeitet.