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hr seid in diesem Sommer wieder bei einigen namhaften Festivals (Sziget, Shambala, Leeds, Reading) zu Gast – wie ist das für euch?

Camo & Krooked: Die Festival Saison ist immer eine ganz besondere Zeit, da man viele andere Künstler trifft und vor einem sehr großem Publikum spielt. Es ist Sommer, die Stimmung ist sehr ausgelassen, und ob kleines oder großes Festival, es geht einfach ab.

 

Welche Bands bzw. Acts schaut ihr euch privat an, wenn ihr bei solchen Veranstaltungen seid?

Wir versuchen meist so viel wie nur möglich von einem Festival mitzubekommen. Flume, Justice, Nas, Disclosure und viele mehr waren mit auf den Line-ups. Wir sind sehr interessiert an den unterschiedlichen Möglichkeiten, Musik zu präsentieren.

 

Wie hat sich die österreichische Musiklandschaft verändert, seit ihr begonnen habt zu produzieren?

Neben den Pop- und Schlager-Acts haben sich einige Künstler, die aus dem „Underground“ entstammen, etabliert und haben mit aktuellen Trends eine große Bekanntschaft erreicht. Klangkarussell, Parov Stelar und nun auch Bilderbuch und Wanda haben Karrieren hingelegt, die weit über die Landesgrenzen reichen.

 

Ihr habt euer neues Studio-Album angekündigt. Was darf man diesmal erwarten?

Es ist unser viertes Album und wir werden unseren Sound weiter in eine organische und minimale Richtung weiterentwickeln. Wir haben uns in den analogen und natürlichen Klang verliebt und versuchen Vintage mit modernen Sounds verschmelzen zu lassen.

 

Und wie sieht es mit der Entwicklung im Drum’n’Bass aus? Wird die Szene größer?

Die Szene ist zur Zeit sehr gesund, kaum ein Festival kommt mehr ohne D&B-Acts aus, und mit Charterfolgen von Sigma und Co kommt ein neues, interessiertes Publikum, das großes Inter-esse an dieser Musik zeigt.

Camo Krooked

"Wir sind sehr zufrieden und dankbar für unsere Erfolge. Wir sind sehr zufrieden und dankbar für unsere Erfolge. Wir haben ein tolles Publikum und erfreuen uns an der guten Stimmung bei den Gigs."

Und wie sieht es mit der Entwicklung im Drum’n’Bass aus? Wird die Szene größer?
Die Szene ist zur Zeit sehr gesund, kaum ein Festival kommt mehr ohne D&B-Acts aus, und mit Charterfolgen von Sigma und Co kommt ein neues, interessiertes Publikum, das großes Inter­esse an dieser Musik zeigt.

Awards, Verkaufszahlen, Anzahl der Gigs – wie messt ihr persönlich euren Erfolg?
Wir sind sehr zufrieden und dankbar für unsere Erfolge. Wir haben ein tolles Publikum und erfreuen uns an der guten Stimmung bei den Gigs. Wir bemessen unseren Erfolg aber eher an unserem Vorankommen im Studio, dem Erlernen neuer Produktionstricks und dem Formen einzigartiger Musik. Der Versuch, sich immer wieder selbst zu übertreffen, ist sehr schwer, doch nur so ist der Fortschritt gesichert.

Was macht für euch eine perfekte Partynacht aus?
Mit Freunden und einer tollen Crowd zu feiern und die Energie und Freude zu spüren, welche die Musik in uns und dem Publikum auslöst und uns alle verbindet.

Wo seht ihr euch in zehn Jahren?
Wir hoffen, dass wir in zehn Jahren noch immer rege im Musik-Business mitmischen werden, jedoch es uns erlauben können, etwas weniger zu touren und mehr Zeit für die zukünftige Familie zu finden. 

 

Vielen Dank für das Gespräch.