Sugar

Im Rahmen des Conquer the Alps Fun-, Sport- und Musikwochenendes, das von 10. bis 12. März 2017 in Innsbruck und der Axamer Lizum stattfindet, kommt mit Robin Schulz der erfolgreichste deutsche Club-Act aller Zeiten nach Tirol.

Foto: Ben Wolf (2), iStockphoto.com
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ie elektronische Musik wurde dir quasi mit in die Wiege gelegt (dein Vater war ein renommierter DJ) und deine ersten Erfolge hast du mit Remixes bekannter Hits gelandet. Mit Waves von Mr. Probz bist du dann im deutschsprachigen Raum durchgestartet und in vielen Ländern auf Platz 1 gelandet. Was hat dich dabei am meisten überrascht?
Robin Schulz: Sehr vieles ehrlich gesagt. Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man mit seiner Musik so viele Menschen erreicht und dabei so großen Erfolg hat. Damit rechnet man nicht und ist jedes Mal überrascht und überglücklich.

 

Viele Künstler haben ein Markenzeichen – sind Cap und Sonnenbrille deines?
Mittlerweile kann man das schon sagen, weil ich so in der Öffentlichkeit auftrete. Jedoch mache ich mir darüber keine Gedanken, ich versuche, nur durch meine Musik zu sprechen, alle anderen Aspekte sind zweitrangig. 

 

Wie bereitest du dich auf einen Auftritt vor und was machst du eigentlich danach?
Ich versuche vor allem, so viel Schlaf mitzunehmen wie möglich. Das ist oft nicht einfach auf Tour.

Wenn möglich beschäftige ich mich etwas mit der Location: Wie groß ist die Venue, welche Bühne hat sie und wer spielt noch? Das sind kleine Details, aber sie sind sehr wichtig, um eine gute Show abzuliefern. Nach den Shows hänge ich noch etwas im Backstage herum, unterhalte mich mit Freunden oder dem Veranstalter und genieße den restlichen Abend. Es kann auch vorkommen, dass direkt eine zweite Show ansteht, dann heißt es ab zum Flieger und weiter geht’s.

 

Du bist weltweit gefragt und spielst jedes Jahr auf verschiedenen Kontinenten. Was war deine verrückteste Anreise?
Das war auf dem Weg nach Australien. Ich hatte vorher eine Show in Miami. Leider war es nicht möglich, eine gute und direkte Route zu bekommen. So sind wir dann erst von den USA nach Zürich geflogen, von da aus weiter nach Singapur. Langer Aufenthalt und anschließend weiter nach Australien.

 

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man mit seiner Musik so viele Menschen erreicht.“