Star-DJ

Der preisgekrönte DJ und Produzent Alan Walker hat mit seinen erst 20 Jahren bereits Unglaubliches erreicht. Ob auf Tour mit Rihanna, im Studio mit Bruno Mars oder auf den größten Festivals dieser Welt – er genießt bereits jetzt Superstar-Status. Am 10. März kommt er nach Innsbruck.

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u hast bereits im Alter von 15 Jahren deinen ersten eigenen Track im Internet hochgeladen. Wie ist diese Idee entstanden? Alan Walker: Ich war schon in jungen Jahren ein Fan von Musik und lernte die Grundlagen der Musikproduktion, indem ich mich von Leuten aus dem Internet beraten ließ. Als ich dann also meine eigene Musik erstellte, hatte es Sinn, sie online zu stellen und mit der Welt zu teilen. Ich habe nie darüber nachgedacht, dass sie sich so sehr verbreiten würde.

 

Gab es, als du „Faded“ veröffentlicht hast, einen konkreten Moment, in dem dir bewusst wurde, dass der Erfolg dieses Songs ein Ausmaß annimmt, das du nicht erwartet hattest? Ich habe verfolgt, wie sich die Single online verbreitet hat, besonders das offizielle Musikvideo auf meinem YouTube-Kanal. Die Resonanz war so unglaublich, dass ich realisierte, dass „Faded“ in der Tat eine besondere Single ist

 

Wie hat es sich angefühlt, als „Faded“ über eine Milliarde Views auf YouTube erreichte? Das ist so eine riesige Zahl, daher ist es sehr schwer, dieses Gefühl zu beschreiben. Es ist definitiv sehr bewegend und ich bin extrem glücklich und den Menschen dankbar, die dazu beigetragen haben, dass mein Video so eine enorme Reichweite erlangt hat.

Was fasziniert dich am meisten, wenn du auf der Bühne stehst und Tausende Menschen darauf warten, deine Show zu sehen? Der Gedanke daran, dass ich zu Hause in meinem Schlafzimmer Musik kreiere, die dann durch die ganze Welt reist und Menschen auf der ganzen Welt etwas bedeutet. Das gibt mir einen Energieschub, der sich mit nichts anderem vergleichen lässt.

 

Welche Künstler haben deine Musik am meisten beeinflusst? Das ist eine lange Liste. Ich lasse mich von vielen Künstlern inspirieren. Pioniere wie Tiësto und Armin van Buuren, die vor mir kamen und den Weg geebnet haben, aber auch aktuelle Künstler dieses Genres, die großartige Dinge tun, so wie Kygo und Avicii. Mich inspirieren aber auch Filmmusik und Soundtracks, zum Beispiel die Arbeit von Hans Zimmer.

 

Du warst mit Rihanna auf Tournee und hast unter anderem mit Coldplay, Bruno Mars, Miley Cyrus und Avicii zusammengearbeitet bzw. official Remixes für sie gemacht. Mit welchen anderen Produzenten oder Künstlern verbringst du momentan viel Zeit? Sind weitere Zusammenarbeiten geplant? Am meisten Zeit verbringe ich mit den Produzenten, die ich unterwegs kennengelernt habe. Dadurch, dass ich viel auf Reisen bin, habe ich die Chance, viele großartige Leute zu treffen – vor allem, wenn ich auf Festivals bin. Was die weiteren Zusammenarbeiten betrifft, müsst ihr abwarten und euch überraschen lassen. Aber ich kann sagen, dass einige aufregende Dinge geplant sind.