Sing für uns!

Der gebürtige Innsbrucker Nathan Trent wird Österreich von 9. bis 13. Mai beim Eurovision Song Contest in Kiew vertreten. Im Interview erzählt er von seiner musikalischen Kindheit in Tirol und wie er zu seinem Künstlernamen gekommen ist.

Fotos: Jan Frankl (2)
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it welchem Gefühl blickst du auf den Eurovision Song Contest (ESC) in Kiew? Mit Freude, vielleicht auch mit ein bisschen Angst? Nathan Trent: Ich fahre mit riesiger Vorfreude nach Kiew. Ich weiß zwar noch nicht genau, was mich erwarten wird, aber ich weiß, dass es eine aufregende Zeit werden wird. Natürlich habe ich auch großen Respekt davor, denn mir ist bewusst, dass ich eine große Verantwortung übernommen habe. Ich freue mich jedoch sehr darauf, in Kiew für mein Land mit meinem Song antreten zu dürfen. Es wird bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.

 

Wann und warum hast du dir deinen Künstlernamen zugelegt? Nathanaele Koll ist ja eigentlich auch ein klingender Name ... Als ich meine erste Single „Link It Is“ veröffentlicht habe, wollte ich etwas, das mit mir zu tun hat, jedoch internationaler und leichter auszusprechen war. Ich freu mich aber sehr, dass euch mein Name gefällt – danke.

 

Dein Vater ist Musiker beim Tiroler Symphonieorchester – war deine Kindheit sehr musikalisch geprägt? Absolut! Bei uns lief zu Hause den ganzen Tag nur Musik, und wenn nicht, dann übte mein Vater auf der Violine. Meine Mutter sang immer vor sich hin und ich spielte Klavier.